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Teil 2: Vergleich C8, Vixen VMC200

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Dieter Lindner
06. November 2000 13:59
Dies ist mein 2. Zwischenbericht über das neue Vixen VMC200.
Seit unseren ersten Beobachtungen hatten wir einige brauchbare Nächte. Da wir nur noch zu zweit waren, reduziert sich der Vergleich auf das C8 und das VMC.

Wir sind jetzt sicher, daß das VMC auch visuell dem C8 überlegen ist. Auch ein "völlig" ausgekühltes C8 trennt Doppelsterne einen Tick weniger, verliert etwas mehr Qualität von der Mitte bis zum Rand. Dies ist aber zu wenig, um Kaufentscheidend zu sein. Jeder erfahrene Beobachter weiß, wie schwer es ist, geeignete Doppelsterne zenitnah zu finden, die sowohl eng genug ( < 1") stehen und ! gleichhelle Komponenten haben. Die uns geeignet erscheinenden Paare hatten immer eine hellere Komponente. Mit zunehmender Helligkeitsdifferenz sahen die Bilder im VMC besser aus. Bei ähnlich hellen Komponenten war kein Unterschied zu sehen.
Wir haben uns daher mit folgendem Test beholfen. Ein Kollege hat mir einen Testtafel zur Verfügung gestellt, die beim Sehtest eingesetzt wird. Die Tafel haben wir in einem Abstand von etwa 1,5 Kilometer sorgfältig an einem Baum befestigt. Einen solchen Test kann ich nur empfehlen. Die Testtafel zeigt offene Ringe. Größe und Orientierung der Ringe sind zu indentifizieren. Hier gewinnt das VMC. Man erkennt noch die Öffnungen eine Reihe tiefer.

Dies reicht immer noch nicht, um eine Empfehung auszusprechen. Denn auch das C8 erlaubt auf diese Entfernung, die Öffnungsrichtung bei 15 mm großen Ringen zu erkennen.

So waren die Ergebnisse am Mond und an den Planeten vergleichbar gut. Wir haben dann mit einer Kamera Nikon F2, und einem Film Aufnahmen von den Hyaden, Plejaden und der Milchstraße (Lyra) gemacht. Mit einem Fadenzähler sieht man bereits, daß die Sternpunkte in den Ecken des Kleinbildfilmes beim C8 größer sind. Unter dem Mikroskop mit einem Objektmikrometer erkennt man dann, daß beim C8 die "Randsterne" einen Durchmesser von 0,055 mm haben, während das VMC hier deutlich besser abschneidet mit 0,045 mm. In der Theorie erwartet man zwar einen Wert um 0,025 aber der Rest ist wahrscheinlich die Luftunruhe. Nach unseren ersten Bildern glauben wir, daß die Abbildung des VMC dem C8 in den Filmecken überlegen ist. Eigentlich sollte mit kleinerer Fläche auch die Grenzgröße höher liegen. Hier tut man sich aber sehr schwer aus unseren Bildern den Grenzgrößengewinn zu ermitteln.

Wir fassen unsere Ergebnisse zusammen:
+ Das VMC ist schneller ausgekühlt als das C8.
+ Die Auflösung ist sehr gering besser
+ Beim Betrachten von Mond und Planeten git es ein unendschieden
+ Bei Feldaufnahmen sind die Sternpunkte in den Ecken deutlich kleiner.

Wir empfehlen nach unserem Vergleich das Vixen VMC.

Dr. med. Dieter Lindner

Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Vergleich C8, Meade 7" MAK, Vixen VMC200

Dieter Lindner 10208 23. Oktober 2000 13:50

Teil 2: Vergleich C8, Vixen VMC200

Dieter Lindner 4080 06. November 2000 13:59

Re: Teil 2: Vergleich C8, Vixen VMC200

E. Havran 2645 17. März 2009 19:11

Re: Teil 2: Vergleich C8, Vixen VMC200

Dieter Lindner 2576 09. Mai 2009 07:56

Re: Teil 2: Vergleich C8, Vixen VMC200

T. Bauer 3224 15. Mai 2009 12:10



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