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Meade LX 90

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Christian Floßdorf
09. März 2003 15:20
Als ich das LX90 gekauft habe, habe ich ein Vixen GP 80M in Zahlung gegeben. Der Aufpreis von 2000 Euro war mir recht, denn ich hatte vorher schon versucht, das GP 80M selbst zu verkaufen, aber leider keinen Erfolg gehabt.
Die Sonderaktion von Meade, für 149 Euro einen gut gefüllten Okularkoffer dazu, hat mir die Entscheidung erleichtert.
Alternativ hatte ich noch das aktuelle 10" LX200 im Kopf. Das doppelt so hohe Transportgewicht und der doppelte Preis haben mich dann abgehalten.
Celestron kam nicht in Frage, es gab Gerüchte im Internet, die ich nicht überprüfen konnte, daher sicherheitshalber nicht.
Das Vixen VMC 200 war mir schlicht und einfach zu teuer.

Das LX90 wurde im November ausgeliefert. Ich habe es zuerst im Arbeitszimmer aufgebaut und mit dem Autostar einen Trockenkurs absolviert.
Erst kurz vor Weihnachten hatte der Himmel Mitleid mit mir und ich konnte loslegen.
Mitte Januar kam der versprochene Okularkoffer, vollgepackt mit allen Okularen der 4000er Serie, außer dem 2" und außer der Brennweite, die in der Grundausstattung enthalten ist.

Der Unterschied zu meinem alten Teleskop ist enorm. Die Reichweite ist viel größer und man gewinnt auch durch die bessere Auflösung.
Bei einem Check der Auflösung konnte ich Doppelsterne mit 1,1 Bogensekunden sauber trennen. Helle Sterne, z.B. Rigel zeigen einen sauberen Beugungsring.
Jupiter und Saturn zeigen viel mehr Oberflächenmerkmale als ich mir vom 80M kommend in den kühnsten Träumen ausgemalt habe. Besonders Mondpassagen vor der Jupiterscheibe sind völlig neu für mich. Der 80M zeigt mit viel Glück einen schwarzen Punkt, den Mondschatten auf Jupiter. Das LX90 zeigt diesen Schatten als Fläche und mit etwas Geduld auch den kleinen Mondkörper selber vor dem Jupiter.

Der 80M zeigt die Kugelsternhaufen als kleine lichtschwache Kügelchen, das LX90 löst die Kugelsternhaufen bis fast in die Mitte in Einzelsterne auf.

Die Computersteuerung funktioniert sehr gut. Empfehlenswert ist der Lernmodus, dieser testet das mechanische Spiel und überträgt es in den Computer.
Hat man das einmal durchlaufen, findet der Computer jedes Objekt.

Ich habe alle Okulare durchgetestet. Das 6,4 mm ist mit Einschränkungen nützlich, Einschränkungen, weil man als Brillenträger Schwierigkeiten hat. Das 40er ist erwartungsgemäß nicht sehr weitwinklig. Beeindruckend gut sind das 12,4 mm für Kugelsternhaufen und kleine Messiers sowie das 32 mm für mittelgroße Objekte.

Ergänzend habe ich mir ein 7 mm LV gekauft. Dies ist speziell für Brillenträger entwickelt und erlaubt mir einen ungestörten Einblick mit Brille.

Es gibt einige negative Dinge.
Die Antriebsmotoren sind bei hoher Fahrtgeschwindigkeit störend.
Die Schmidtplatte beschlägt sehr schnell durch Tau und verlangt nach einer Taukappe.
Der Sucher, obwohl von guter Qualität, ist unbequem und erzwingt Verrenkungen.

Ich bin mit diesen Teleskop ziemlich zufrieden und kann es empfehlen.

Christian Floßdorf
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Meade LX 90

Christian Floßdorf 7748 09. März 2003 15:20

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Thomas Meier 2302 28. April 2004 18:59

Re: Meade LX 90

Achim 2299 28. April 2004 19:51

Re: Meade LX 90

Christian Floßdorf 2362 30. April 2004 17:09

Re: Meade LX 90

Werner 1363 26. Januar 2010 21:32

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Norman Schubert 1537 27. Januar 2010 10:07

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Karlchen 1505 27. Januar 2010 15:02



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