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Re: Kowa 883 + Velbon Sherpa in der Praxis (themenfremd?)

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06. August 2008 19:28
Voriges Wochenende (WE) konnte ich die Kombination Kowa 883 mit 20-60-Zoom + Velbon Sherpa Pro CF-630 einsetzen (nach einigen verregneten WE). Einsatzgebiet war im Flachland (Transport per Fahrrad), als Fernglas hatte ich das leichte Minolta 8x42 Sport mit (ausreichende Vergrößerung, relativ großes Sehfeld, wenig Gewicht).
Ich möchte die Störung so gering wie möglich halten, deshalb das Spektiv. Die Sicht zum Nestplatz ist durch Bäume, Sträucher und das Schilf nicht sehr gut. Zu sehen sind "nur" kommende und abfliegende Vögel. Auf abgeernteten Feldern hab ich dann bessere Sicht.
Hauptgrund war eine Brutbestätigung eines Rohrweihen-Paares (bin regenbedingt schon spät dran). Entfernung rund 200 m, günstigerweise mit der Sonne im Rücken. Ich saß am Boden und beim Stativ waren nur die ersten, oberen Beinsegmente ausgefahren. Trotzdem wackelt das ganze System leider schon sehr schnell. Abhilfe ist ein Zusatzgewicht unten an die Säule gehängt. (Geländewagen oder Butler wäre nett, da könnte man sogar ein Astro-Fernglas mit 6 kg + schwerem Stativ einsetzen ;-). Dafür ist meine Klimabilanz hochweiß.
Mit dem Zoom kann man bei 20-facher Vergrößerung das Ziel suchen und dann hineinzoomen. Die Suche mit 40- oder 60-fach ist eher mühsam, besonders bei gleichförmiger Landschaft.
Das Suchen von fliegenden Vögeln (Greifvögel) ist schwierig. Linear und gleichmäßig fliegende (und weit wege = mit kleinem Veränderungswinkel) gehen noch gut. Vögel, die sich unregelmäßig und/oder schnell bewegen (oder nahe sind = großer Winkel) sind schwierig bis nicht zu verfolgen. Das Mitziehen, wenn man das Ziel fixiert hat, geht erstaunlich gut. Sobald die Objekte höher am Himmel sind (> 45°), wäre ein 90° Einblick vorteilhaft. So muss man in die Knie gehen.
Der Erfolg: 2 Jungvögel (schon so groß wie Erwachsene) fliegen herum und werden vom Weibchen rund fünf mal in einer Stunde gefüttert. Nächste Woche sind sie schon ausgeflogen (schätze ich), und nicht nur mehr im Nestbereich anzutreffen. Bin gerade noch zurecht gekommen.
Die "optischen Höhepunkte":
eine junge Weihe am Boden sucht ungeschickt nach Beute? (hebt die Flügel etwas und hüpft herum), ca. 5 Minuten in 100m beobachtet - sogar die kleinen dunklen Federn am orangegelbem Kopf waren zu sehen.
Das Weibchen setzt sich auf einen Baum und ist mit dem Zoom nur nach längerer Suche zu finden, so "versteckt" ist es hinter Blättern. Gefunden kann ich es dann erkennen (Körper und Beine).
Kreisende Turmfalken kann ich gut sehen, ein naher Mäusebussard, dann fast über mir, ist gegen das Licht schwer zu finden.
Tauben in 1000 - 1100m (aus Karte gemessen) sind bei 60-facher Vergrößerung von Aaskrähen zu unterscheiden (welche Tauben Haus-, Ringel- oder Hohltauben? ist nicht mehr möglich).

meint JC_4
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Spiegelteleskope für Vogelbeobachtung

JC_4 2478 06. Februar 2008 18:38

Re: Spiegelteleskope für Vogelbeobachtung

Robert Fritzen 1588 06. Februar 2008 19:26

Re: Spiegelteleskope für Vogelbeobachtung

Werner Jülich 1745 06. Februar 2008 20:00

Re: Spiegelteleskope für Vogelbeobachtung

Hans Günther Berg 2023 07. Februar 2008 07:32

Zeiss 30x60 B und Velbon Sherpa Pro CF-640 (Eigenschaften und Erfahrungsbericht)

Jan Münzer 7818 06. Februar 2008 23:23

Re: Velbon Sherpa Pro CF-630

JC_4 2114 07. Februar 2008 13:33

Re: Kowa 883 + Velbon Sherpa in der Praxis (themenfremd?)

JC_4 1278 06. August 2008 19:28

Amiciprismen sind der Knackpunkt

Gunnar 1609 07. Februar 2008 13:26

Re: Spiegelteleskope für Vogelbeobachtung

Volker Werres 1596 07. Februar 2008 13:47

Sehflächen von Swarovski 3,4mal so groß wie von Questar

Walter E. Schön 1597 07. Februar 2008 15:13

Re: Spiegelteleskope für Vogelbeobachtung

G. Strakeljahn 1677 07. Februar 2008 15:51

Die Zigarettenschachtel auf 3 Kilometer Entfernung

Helmut Weber 1826 07. Februar 2008 19:57

Mir als Nichtraucher kann das nicht imponieren

Walter E. Schön 1738 07. Februar 2008 22:33



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