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Erfahrungsbericht Bonntec Student

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Monika Everts
10. August 2007 21:00
Ich mache zur Zeit eine Ausbildung als Kosmetikerin und habe mir für diesen Zweck ein Mikroskop Bonntec Student gekauft.
Das Student war nicht meine erste Wahl, lieber hätte ich ein teures Mikroskop mit Binotubus gekauft, aber dann siegte doch die Vernunft.

Was hab ich jetzt.
Ich habe eine regelbare Helligkeit, die heller ist, als man sie braucht. Wenn man den Regler halb aufgedreht hat, ist das Bild hell genug, wenn man weiter dreht, wird man geblendet.
Der Kondensor kann in der Höhe verstellt werden, dass ist wichtig, man kann gerade bei einem Hautabdruckpräparat sehr schön mit der Höhe spielen. Bei Cremes ist es nicht so wichtig.
Das Okular hatte ursprünglich einen Metalldraht als Zeiger, den habe ich herausnehmen lassen.
Der Kreuztisch wird wie bei fast allen Mikroskopen koaxial gedreht, man kann die Drehknöpfe vorsichtig festhalten, ohne das der Tisch wackelt. Bei unseren Kursmikroskopen von Motik und Eschenbach ist das ein Schwachpunkt. Wenn es beim Student so bleibt wie bisher, dann kann man zufrieden sein.
Wichtig ist, dass ich den Kreuztisch bewegen kann, wenn meine Hand auf dem Arbeitstisch aufliegt, dann ermüdet man nicht so schnell.
Die Präparatehalterung macht mir einen guten Eindruck, bei den Mikroskopen in der Schule rutschen die Halter immer wieder über den Objektträger, hier nicht.
Die Höhenverstellung ist koaxial und rechts und links gleich. Das hat mich beim Primo Star von Zeiss so gestört, dass es unterschiedliche Drehknöpfe hat.
Am wichtigsten ist natürlich die Optik. Da interessiert mich einmal die Auflösung, der Kontrast und die Randschärfe.
Wie erwartet ist das 10x/0,25 Objektiv der beste Kompromis. Die Auflösung ist in der Mitte ziemlich genau wie bei unseren Motik und ein wenig besser als beim Eschenbach. Das liegt vermutlich am Kondensor, denn das Eschenbach hat einen Kondensor Na 0,6 in einer Schiebehülse mit Führungsstift, eine etwas wackelige Geschichte.
Der Kontrast ist beim Bonntec und bei unseren Schulmotic's etwa gleich. Die Randschärfe ist beim Bonntec etwas besser, um Randschärfe zu überprüfen schlägt unser Lehrer einen Aufstrich mit Nivea vor. Da kann man sehr gut die Emulsionströpfchen erkennen und leicht die Schärfe überprüfen. Das Bonntec zeigt über ein Feld von 1,4 mm die Tröpfchen einwandfrei mit einem klaren Rand. Das können unsere Motik nicht so gut und die Eschenbach erst recht nicht.

Das Sehfeld wird bei den Kursmikroskopen nicht genau angegeben. Aber man kann es testen. Dazu nehme ich einen Objektmikrometer und komme beim Bonntec Student auf Sehfeldzahl 17, ebenso beim Motik, beim Eschenbach sind es 16.

Unser Lehrer hat Einlegeblenden für Dunkelfeld. Sie werden einfach in den Filterhalter gelegt und dann unter den Kondensor geschwenkt. Das Eschenbach ist dazu nicht geeignet, weil der Kondensor nicht lichtstark genug ist und 10W sind auch nicht ausreichend. Beim Bonntec klappt es mit dem 10er Objektiv hervorragend. Man muß den Kondensor bis unmittelbar unter den Objektträger fahren und die Blende ganz öffnen. Der Dunkelfeldeffekt ist auch für Hautpartikel geeignet. Das 40er Objektiv geht im Dunkelfeld nicht so gut, ein Grund ist die fehlende Zentrierung im Filterhalter, der andere Grund ist, dass man nicht ganz genau die Höhe einstellen kann, die man dafür braucht. Ich bin aber mit diesem überraschenden Ergebnis sehr zufrieden, denn gekauft habe ich ja nur ein Hellfeldmikroskopk.
Mit dem Motic ist Dunkelfeld nicht möglich, unser Lehrer vermutet, dass die Filterebene schuld ist.

Sie lesen gerade, dass ich mir für 299 Euro sehr viel Mühe gemacht habe, aber man darf nicht übersehen, dass man ein Mikroskop auch im eigenen Salon einsetzen kann, um die verschiedenen Hauttypen zu bestimmen. Die Kundinnen erwarten eine fundierte Beratung und dazu muß man seine Arbeitsmittel beherrschen. Wir haben Anfang Oktober ein Praktikum, da werden auch Grundlagen der Hautmikroskopie abgefragt. Ich bin bereit.

Monika Everts
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Erfahrungsbericht Bonntec Student

Monika Everts 3663 10. August 2007 21:00

Nivea?

Heinz Strauch 1985 11. August 2007 11:44

Re: Nivea?

Monika Everts 2088 12. August 2007 14:05

Klasse

Reinhard Kehl 2279 15. August 2007 09:39



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