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150 mm Newton auf Vixen SP

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02. Oktober 2002 15:39
Hier mein Beitrag zur Ergänzung der Erfahrungsberichte.
Angefangen habe ich mit einem C90, Ausführung Spottingscope mit Gummiarmierung.
Gekauft für Erdbeobachtung, wanderten der Einsatzbereich und die Ausstattung langsam Richtung Himmel.
Dann wurde mir eine gebrauchte Montierung SB 100 von Kosmos angeboten, es entstanden die ersten Aufnahmen und der erste Frust. Ein C90 leuchtet vielleicht Minoxbildchen aus, für handelsübliches Kleinbildformat reicht es leider nicht.
So kam ich dann zum Vixen 150N auf der damals üblichen SP.
Mit diesem Gerät habe ich unzählige Stunden am Nachthimmel verbracht. Da ich aus unserem Garten beobachte, sind mir die oft beschriebenen Justageorgien fremd. Ich verzichte sogar darauf, den Justagezustand regelmäßig zu überprüfen, da dies Erfahrungsgemäß nur selten möglich und nötig ist.
Ich beobachte ausschließlich in Südrichtung, da die anderen Himmelrichtungen zugebaut sind. Die Grenzgröße beträgt in guten Nächten um Grenzgröße 5. Dann sieht man mit unbewaffneten Auge sehr schön das Band der Milchstraße. Solche Bedingungen erwicht man etwa jeden zweiten Monat.
Anders sieht es mit der Planetenbeobachtung aus. Hier sind die Bedingungen trotz Wohngebiet exzellent. Es ist kinderleicht bis hinauf zu 300facher Vergrößerung Jupiter und Saturn zu beobachten.
Eine Vixenausrüstung kostet ihr Geld. Nach zehn Jahren der intensiven Benutzung kann man von Qualität sprechen. Die Spiegelfläche wurde einmal gereinigt, Abblättern, Lochfraß oder matte Flecken sind noch nicht zu sehen. Der Tubus sieht gebraucht aus, es gibt jede Menge feiner Schrammen und Schründe, alles selber verschuldet und dem Gerät nicht zuzuordnen.
Der Okularauszug wurde vor einiger Zeit ersetzt. Dieser hätte generalüberholt werden müssen, die schwere Praktica fordert die Führung und befördert das Ausschlagen.
Okularseitig gibt es mittlerweile Dubletten, so werden überwiegend LV und LVW Typen bis 22 mm Brennweite eingesetzt. Als Barlowlinse habe ich noch eine 2fach von Celestron, sie wird aber selten benutzt Will man rote Emissionsnebel betrachten, stehen dazu 2 Filter zur Wahl. Für kleine Optiken UHC, für größere der OIII. Ich empfehle den UHC, er funktioniert einwandfrei.
Farbfilter zur Planetenbeobachtung habe ich auf ganze zwei reduziert. Grün am Mars und blau für die Gasriesen, die anderen Filter zeigen nur wenig Wirkung.
Das LPR von Celestron kann ich ebenfalls empfehlen, selbst in hellbeleuchteter Umgebung reicht es für helle Messiers.

Ob ich mir noch ein größeres Instrument leisten soll ? Man liest immer wieder, unter 8" wäre der Amateur auf das Sonnensystem beschränkt. Da sind meine Erfahrungen anders, besonders in Verbindung mit dem 22mm LVW sind auch tiefe Einblicke möglich. Andererseits sind diese 150 mm immer noch zu groß, um bei mittelguter Luftunruhe die möglichen Vergrößerungen auszunutzen.

Hans Georg Schiffer
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

150 mm Newton auf Vixen SP

H-G-Schiffer 2502 02. Oktober 2002 15:39



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