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Vixen 114SS

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06. September 2002 12:04
Erfahrungen mit einem Reiseteleskop.
Kurz vor der geplanten Namibiareise mußte ich mich einer Operation unterziehen, damit war der Trip ins Astroparadies erst einmal vorbei.
Jetzt hatte ich aber extra für diese Gelegenheit ein kompaktes Teleskop, Vixen 114SS gekauft, denn der Transport meines 8" Newtons erschien zu aufwendig.
So habe ich mein Reiseteleskop auf heimischem Rasen getestet.

Der Umbau geht blitzschnell, Newtontubus runter, Refraktor drauf, dann noch die Gewichte näher an die Mitte geschoben, fertig.
Man muß sich bei einem kurzen Refraktor einen Bildausschnitt vorstellen, wie er sonst nur im Feldstecher möglich ist. Ich hatte vom Newton her schon eine ordentliche Okularausstattung, lediglich für Planeten habe ich nachgelegt.

Vergleiche mit dem Newton sind durchaus möglich.
Klar, ein Newton ist farbrein. Viel Farbe zeigt der kurze ED aber auch nicht. man muß es schon mit höchsten Vergrößerungen provozieren, ein wenig praxisgerechtes Verfahren.
Der 8" reicht auch etwas tiefer ins All. Ein echter, direkter Vergleich ist leider nicht möglich, ich habe nur eine DX, aber mehr als 3-4 Zehntel Magnituden werden es nicht sein. Planeten an der Grenze sind nicht so mein Fall, ich mag es eher gemütlich. so habe ich mir ein 3,5 LVW für Planeten geholt. Man kommt auf augenfreundliche 170 fach, nicht spekatulär aber angenehm.
Dann gibt es noch ein 6 mm LV , ein 9 mm LV, ein 22 mm LVW und ein 30 mm LV 2".
Für das 30er fehlt mir oft der Himmel, aber das 22er ist eine Offenbarung.
Besonders zum mal-eben-Gucken ist der Kurzrfraktor dem Newton vorzuziehen. Bis der Newton austemperiert ist, habe ich den 114er schon wieder eingepackt. Er ist auch unkritisch gegenüber Seeingeinflüsse.
So hat sich mein Reiseteleskop zum Hauptinstrument gemausert. Ich nehme dann doch ein Gewicht ab und kann jetzt auch kurze Wolkenlücken sinnvoll nutzen. Visuell bin ich absolut zufrieden.
Anders sieht es bei der chemischen Fotografie aus. Der Vixen Newton ist ja eine Fotomaschine par excellence, randscharf zaubert er vignettierungsfrei Bilder auf den Film, mit denen man angeben kann.
Der kurze kann das trotz 3. Linse nicht so gut. Die Aufnahmen sind nicht so randscharf und zeigen unter einem Fadenzähler schon leichte Mängel. Was gut geht, sind Planetenprojektionen mit einem 10 mm Plösslokular.
So behelfe ich mich bei großen Flächen mit einer Ausschnittsvergrößerung und gnädigem 200er Kodak-Farbfilm. Da versteckt sich dann manch kleine Punktblähung hinter dickerem Filmkorn.
Besser geht es dann schon mit einer Coolpix 990, montiert auf dem 9 mm LV.
Ich bleibe aber dabei, das kurze 114 ist mehr eine Sehmaschine und als Fotoobjektiv ist der Vixen Newton besser.
Wenn sie so etwas suchen, werden sie ihren Spaß haben,

Hans Joisten
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Vixen 114SS

Hans Joisten 3060 06. September 2002 12:04



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