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Erfahrungsbericht Meade ETX105 mit Sucherfernrohr

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Hans Meurer
03. September 2007 20:13
Wir besitzen ein kleine kleine Ferienwohnung in Südportugal. Diese Wohnung wird 4-5x pro Jahr für 3-4 Wochen benutzt, manchmal auch etwas mehr. Die übrige Zeit verbringe ich in der Nähe von Euskirchen im Rheinland.
Auf jeder Reise ist das ETX in seinem Transportkoffer dabei. Am Ziel wird es ausgeladen und zusammengeschraubt, elektrische Energie beziehe ich mittels Trafo aus dem Netz.
Wenn das Wetter mitspielt und sonst nichts vorliegt, beobachte ich den Himmel. Auf diese Weise kommen jedes Jahr ein paar Hundert Stunden zusammen, bisher ohne technisches Malheur, eine erstaunliche Leistung. Auch die Schrauben und Gewinde funktionieren immer noch, mit zunehmendem Spiel, aber sie werden noch eine Weile durchhalten.
Ich besitze den Okularkoffer mit den Okularen der Serie 4000, weitere Okulare habe ich nicht gekauft. Zur Fotografie, ich bin ein Stümper, habe ich eine Nikon Coolpix 990 Kamera.
Das ETX ist von seiner Auslegung her für höhere Vergrößerungen gedacht, Sonne mit Sonnenfilter mit dem 9,4 mm ist überhaupt kein Problem. Gleiches gilt auch für die Planeten, die einem solchen Kleininstrument zugänglich sind.
Die häufig gestellte Frage nach der Cassiniteilung kann ich bejahen, man sieht sie, vorausgesetzt, die Luft spielt mit und der Ring steht geeignet, was er zur Zeit tut.
Häufiger als Saturn beobachte ich aber kleine DS-Objekte, die Autostardatenbank hat genügend davon im Speicher. Sauber ausgerichtet kann man sich auch auf die GOTO-Steuerung verlassen, man mag dabei verblöden, aber es klappt wie am Schnürchen. Von Portugal aus habe ich alle Messierobjekte gesehen, dazu viele andere Objekte, sauber angefahren, oft mühsam identifiziert.
Man braucht eine Taukappe, auch in Portugal, wenn auch nicht so häufig wie in der feuchten Eifel.
Für Zigeuner wie mich ist das ETX ein passendes Beobachtungsinstrument.
Ich will Ihnen nicht von getrennten Doppelsternen und Grenzgrößen berichten, da spielen Ort und Erfahrung eine große Rolle, nur soviel, es funktioniert prächtig, auch längere Sitzungen sind nicht sehr anstrengend. Liegt das an der langen Brennweite, die einmal eingestellt das scharfe Planetenscheibchen behält, oder liegt es daran, dass kleine Teleskope zwar leistungsschwächer, aber gutmütiger sind?
Wäre das Motorgeräusch besser gedämpft, es gäbe Nichts zu bekritteln, so könnte es etwas leiser sein.
Ich habe gehört, das Meade dieses ETX aus dem Programm genommen hat. Die neuen ETX haben 90 und 125 mm Öffnung und diesen neumodischen Plastikschirm, auf den sie einen Lichtpunkt projizieren. Wer sich das wohl ausgedacht hat?
Ich bin mit der kleinen Rappelskiste rundherum zufrieden.
Hans Meurer

Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Erfahrungsbericht Meade ETX105 mit Sucherfernrohr

Hans Meurer 2866 03. September 2007 20:13

Re: Erfahrungsbericht Meade ETX105 mit Sucherfernrohr

Karlchen 1299 04. September 2007 06:03

Ja, man traut der Kaffeemühle diese Steherqualitäten nicht zu.

Raimund Vogel 1991 04. September 2007 13:51



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