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Ein Textbeitrag zum Leica Duovid 8/12x42

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Arno Hebenstreit
11. Mai 2008 11:38
Bin gestern zufällig auf dieses Forum gestossen, meine Anerkennung. Die Beiträge zum Leica Duovid sind, vergleiche ich die Verbreitung, zu selten. Hier meine Erfahrungen.
Zu meiner Person, 47 Jahre, selbstständiger Handelsvertreter, kurzsichtig, zur Zeit Brille.
Ich bin an vier Tagen in der Woche auf Achse, das Glas ist immer dabei. Hat man Glück und landet an einer sehesnwerten Stelle in Deutschland oder Österreich, dann wird mein Duovid zum Fernseher, zu Sehen gibt es genug.

Nun zum Glas.
Normalerweise beobachte ich mit der 8fachen Vergrößerung. Beobachtungszile sind Vögel und allgemeine Natur, daneben technische Bauwerke und Verkehrsbauten, z.B. Brücken.
Ich beobachte keine Insekten.
Das Glas bietet ein helles Bild mit gutem Kontrast. Farbsäume sind bei normaler Beobachtung nicht zu erkennen. Die Farbwiedergabe selber ist neutral und weitgehend korrekt, von mir bemerkte Ausnahme: Rapsfelder, das Gelb in der Natur enthält einen Stich mehr Grün.
Bei der Beobachtung gerader Linien wird man keine Durchbiegung erkennen, es sei denn, man sucht gezielt, dann zeigt die senkrechte Linie mit dem Bauch zur Mitte.
Wasservögel im glitzernden Wasser lassen sich gut erkennen, die Farben verschieben sich dann in den dunklen, manchmal grauen Bereich. Der Schwan im Gegenlicht ist das prägnante Beispiel.
Nimmt man die vergrößernde Optik ab, dann zeigt der Test, dass es unseren Augen auch nicht gelingt, den Schwan weiss zu sehen.

Schaltet man auf die hohe Vergrößerung um, dann gewinnt man proportional mehr Details, erkauft mit kleinerem Sehfeld, erkauft mit mehr Bildunruhe. Empfinde ich die Bildunruhe deshalb als erträglich, weil das Glas lang und schwer ist? Die Länge erlaubt linke Hand am Objektiv, rechte Hand am Stellrad. So geht es.
Die erwartete Bildverdunkelung wird man normalerweise nicht bemerken, es sei denn man achtet gezielt darauf oder man beobachtet in der Dämmerung.

Das Glas ist für den kräftigen Beobachter eine Freude. Es kann mit der 2. Vergrößerung punkten, wenn die kleine Vergrößerung nicht ganz reicht. Die Mechanik arbeitet zuverlässig, die hier von anderen Besitzern beschriebenen Probleme sind mir nicht bekannt.

Arno Hebenstreit
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Ein Textbeitrag zum Leica Duovid 8/12x42

Arno Hebenstreit 4225 11. Mai 2008 11:38

Re: Ein Textbeitrag zum Leica Duovid 8/12x42

Volker Werres 1607 11. Mai 2008 12:20



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