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Kurzbericht Vixen Geoma Pro ED 67A

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Bernd Sommerfeld
28. März 2009 14:12
Ich hatte insgesamt 3 Tage Zeit, dazu einen Abend mit klarem Himmel.

Design, Verarbeitung
Das Spektiv ist gut durchdacht, besonders der abgerundete Feintriebknopf gefällt. Die Verarbeitung ist des Grundgerätes ist tadellos, der leichtgängige Antrieb ist präzise und ohne Spiel, der Grobtrieb geht ordentlich.
Die Okulare werden gesteckt, dann mit einer Drehung um 60° nach rechts fixiert. Die Lösung funktioniert, ist aber nicht überzeugend gelöst. Das Variookular ist etwas fummelig, die Souveränität der großen Marken fehlt, es kostet allerdings auch nur knapp 50%

Zubehör
Vixen liefert jede Menge Okulare, dazu ein Sortiment von Kameraadapter usw. Kaum vorstellbar, dass man da nicht fündig wird.
Mir standen das GLH48 Vario (16-48x) und das GL80 (80x) zur Verfügung.
Den Digitalkameraadapter habe ich nicht probiert.

Beobachtungsergebnis
Das Variookular liefert durchwegs ein gutes, kontrastreiches Bild, auch bei maximaler Vergrößerung. Bei entsprechenden Motiven kann man in unteren Vergrößerungsbereich eine ganz leichte tonnenförmige Verzeichnung erkennen, ab ca. 30fach habe ich den Eindruck einer verzeichnungsfreien Wiedergabe. Der Einblick ist OK. Beim Vergrößerungswechsel muß die Schärfe korrigiert werden.
Das Bild wirkt ganz leicht gelb-rot getönt, geschönt kann man auch sagen, das zum Vergleich herangezogene Zeiss Diascope 65 FL wirkt etwas blauer, kälter.
In der Auflösung bietet das Geoma dem Diascope Paroli, ich vermute einmal, dass die paar Prozent zusätzlicher Vergrößerung hilfreich sind. Das Bild ist hell. Die Farbsäume halten sich im Rahmen. Überstrahlungen im Gegenlicht sind zwar etwas stärker als bei meinem Diascope, es ist aber nicht so, dass man nicht mehr beobachten könnte, da kenne ich Schlimmeres.
Das GL80 ist für die Tagbeobachtung zu nervös, was am Einblickverhalten liegt. Ich hätte gerne einmal das GL60 probiert, vom GL80 rate ich für Tagbeobachtung ab.
Himmelsbeobachtung hat ihre eigenen Gesetze.
Beim GLH48 stimmt die Punktabbildung nicht perfekt. Man ist immer bemüht, noch etwas nachzustellen, jedoch ohne Erfolg. Da schneidet die Referenz Zeiss besser ab. Dies gilt auch für einige Reflexe, schwach zwar, aber durchaus störend, bildet sich eine zweite Venus ab.
Gut dagegen und wirklich überzeugend das GL80. Venus mit leichtem Blauviolettsaum, Mondkrater mit ganz geringer Weichzeichnung, aber immer noch sehr ansehnlich. Jupiter nach Mitternacht, wie man es im kleinen Teleskop erwartet, zwei Bänder, 3 Monde, tadellos.

Ich kenne den Service von Vixen nicht. Das Variookular wäre eine Gelegenheit, diesen zu testen, denn mir gefällt der etwas harte Gang der Vergrößerungseinstellung nicht. Man müßte ein zweites Exemplar testen und danach entscheiden.
Wer ein preiswertes Spektiv für Tag und Nacht sucht, der sollte einmal einen Blick auf das geoma werfen.

Mein Fazit.
Gutes Gerät knapp unterhalb der Spitzenklasse, beeindruckendes Okularangebot, Riesenauswahl an Zubehörteilen.

Bernd Sommerfeld
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Kurzbericht Vixen Geoma Pro ED 67A

Bernd Sommerfeld 2832 28. März 2009 14:12

Re: Kurzbericht Vixen Geoma Pro ED 67A

Markus Fritsche 1295 28. März 2009 17:24



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