Willkommen! Anmelden Ein neues Profil erzeugen

Erweiterte Suche

Erfahrungsbericht Vixen BT 80M

Juelich-Logo

 
deutsch  english  franais  chinese
Impressum
 
Forumregeln
 
Lupen
Mikroskope
Schulung
Messtische
Mess-Software
Mikroskopierdienst
Mikroskopservice
Sonderanfertigungen
 
Ferngläser
Spektive
Teleskope
Stative
Globen
 
Sonderposten
Veranstaltungen
Forum
Testberichte
 
AGB
Kontakt

 

Rainer Guttmann
26. März 2009 20:31
Vixen spricht von einem Doppelteleskop, man kombiniert zwei 80/910 mm FH und verpaßt ihnen okularseitig Porro II Prismensätze.
Das Ganze ist schwer und ausladend. Das Stativ sollte mit bedacht ausgewählt werden, oder man nimmt das von Vixen angebotene Original. Diese Kombination steht mir zur Verfügung.
Es gibt keine Zentralfokussierung, man beschränke sich also tunlichst auf größere Distanzen. Es ist auch hilfreich, wenn das Beobachtungsobjekt nicht zu hektisch ist.
Ein Anleger der KD-Rheinschiffe, Sitzplatz Dutzender Möwen war ideal um einmal die verschiedenen Vergrößerungen zu probieren.
Zur Verfügung standen Meade SPL 9,7 mm, Vixen LV 15 mm, Vixen LV 20 mm, Meade SPL 32 mm
Mit den 9,7 mm bekommt man eine Vergrößerung von 73fach. Das Bild ist flau, die Farben sind nicht mehr kräftig, die Optik scheint überfordert zu sein. Aber wenn man dann bedenkt, dass man über 1 Kilometer vom Ziel entfernt ist, dann ist das Ergebnis passabel. Es fällt leicht, die gelben Beine der Sturmmöwe von den rötlichen der Silbermöve zu unterscheiden. Es reicht auch noch, um die weisse Hals-und Kopfpartie zu erkennen, dann der Übergang zum grau. Man kann sie auf diese Weise identifizieren und zählen. Farbsäume sind zwar zu erkennen, ich würde aber nicht behaupten, dass sie die Beobachtung behindern, der reduzierte Kontrast ist da viel schlimmer.
Setzt man die 15 mm LV ein, dann erreicht man 60fache Vergrößerung. Das tut dem Kontrast gut und auch der Farbwiedergabe. Die Farben sind satt. Der Informationsgewinn durch den besseren Kontrast gleicht den Verlust an Vergrößerung wieder aus. Ein leichter Farbsaum ist immer noch vorhanden.
Das ideale Okular hat an diesem Tag 20 mm. Jetzt ist man bei 45facher Vergrößerung, das Bild ist hell, die Farben sind kräftig, allerdings kann man jetzt keine Möwenbeine mehr erkennen, dazu ist es jetzt doch zu weit. Positiv ist die größere AP, obwohl es absolut betrachtet immer noch ein winziges Scheibchen ist.
Nimmt man das 32 mm Okular, dann verschenkt man zu viel Auflösung. Da sitzen zwar immer noch ein paar kleine Flecken auf dem Ponton, aber ob das jetzt Möwen oder Tauben sind, wer will das entscheiden.

Angenommen man hat eine Terrasse oder einen Balkon am Hang und freie Sicht. Dann wäre ein solches Fernglas oder Doppelteleskop nicht schlecht. Vielleicht sollte man aber noch einen kleinen Suche spendieren, der Bildausschnitt ist doch recht klein.
Rainer Guttmann



Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Erfahrungsbericht Vixen BT 80M

Rainer Guttmann 2996 26. März 2009 20:31

Re: Erfahrungsbericht Vixen BT 80M

Rainer Hochwald 1002 26. März 2009 22:47

Re: Erfahrungsbericht Vixen BT 80M

Robert Fritzen 1052 27. März 2009 09:44



In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen