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Meine Leica Ultravid 10x50 Erfahrungen

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Wilhelm Lanz
04. März 2007 11:47
Als Leser des Forums fällt mir auf, dass gewisse Modelle bevorzugt werden, oder dass die Leute schreiben, die gewisse Modelle haben.
Über das Ultravid 10x50 erfährt man sehr wenig, ich habe es nach gründlichem Abwägen gekauft.
Wir wollten ein großes Allroundglas, ein Glas für die eher kurze Wanderung, es sollte sehr gute Dämmerungseigenschaften haben, es sollte eingeschränkt Astrotauglich sein und es sollte uns in den Krueger Nationalpark begleiten, genauer ohne diese Reise hätten wir weniger Druck gehabt, uns endlich ein neues Glas zu kaufen.
Jetzt liegen 8 Monate Erfahrungen vor, inklusive der Mondfinsteris heute Nacht.

Aus Sicht meiner Frau, einer zierlichen 50 Kilo-Person ist dieses Leica gut zu bändigen. Sie beobachtet die Greifvögel der Eifel, Wasservögel, ganz besonders den Uhu in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Aus meiner Sicht war 10fach notwendig, wenn man Wildtiere bis in die Dämmerung in Afrika beobachten will und 5 mm AP wenn man einen guten Nachthimmel hat. Die Alternativen wurden geprüft.

Aus der Theorie wurde Praxis, die nicht ganz bestätigt, was man vorher gedacht hat.
Afrika war ein Traum, die Tierwelt war überwältigend und unsere Vorstellungen wurden übererfüllt, wohl auch, weil unsere Vorstellungen nicht ausreichen. Das Ultravid wurde heftig rangenommen, es litt unter Staub und besonders die Okulare waren jeden Abend mit einer Mischung aus Schweiß und Staub bedeckt, den ich vorsichtig mit Wasser abgespült und anschliessend mit einem Microfasertuch gereinigt habe. Die Objektive waren weit weniger belastet, das hatte ich so nicht erwartet. Der früher berüchtigte Mitteltrieb war selbst bei den hohen Temperaturen völlig einwandfrei und ist auch in diesem Winterchen nicht in die Knie gegangen. Der Himmel im südlichen Afrika ist sehr beeindruckend, das meine ich nicht nur astronomisch, sondern auch die abendliche Verfärbung, einsetzend kurz vor Sonnenuntergang, ist sehr in ihrer intensiven Farbigkeit für den einfachen Eifelbewohner unvorstellbar.
Wir konnten von unserem Zimmer aus ein Wasserloch beobachten, unter schwierigsten Bedingungen gegen die niedrig stehende Sonne, die Tiere waren nur schemenhaft zu erkennen, aber der Eindruck war trotzdem unbeschreiblich. Wir werden wiederkommen.

Das Glas, auch die gewählte Dimmension haben sich bewährt. Die Alternative Leica Duovid erschien mir zu groß und zu schwer, obwohl mich 15fach gereizt hätte. Beim 10 x 42 hätte ich die letzten Dämmerungsminuten, die manchmal entscheidend sein können eingebüßt.
Das Swarovski 10x50 SLC hat den Widerspruch meiner Frau hervorgerufen, es ist sehr schwer. Gleiches gilt für das Zeiss Victory 10x56FL, denn auch hier muß man 250 Gramm mehr transportieren, zuviel für meine Vorstellungen.
Bildstabilisierte Gläser habe ich getestet, es liegt ja nahe, wenn Canon ein 15x50 anbietet, Canon ist ja nicht irgendwer. Die Stabilisierung funktioniert auch sehr überzeugend, aber 15fach ergibt einen sehr kleinen Ausschnitt und da sind wir fast schon im Spektivbereich, dann ist es nicht gerade klein und leicht ist es auch nicht.

Wir sind regelmäßig mit dem Ultravid unterwegs, einziger Nachteil ist, dass wir nur 1 Exemplar haben, aber ein leichtes, kleines Glas für meine Frau rückt näher, 8 x 32 und ca. 550 Gramm.

Wilhelm Lanz
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Meine Leica Ultravid 10x50 Erfahrungen

Wilhelm Lanz 7790 04. März 2007 11:47

Re: Meine Leica Ultravid 10x50 Erfahrungen

Kalle 2068 02. April 2009 16:54

Dämmerungsleistung Ultravid 10x50 / EL 10x42

Dick van den Berg 2160 02. April 2009 19:23

Unverständliche Kritik!

Walter E. Schön 2232 02. April 2009 20:00



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