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Mein Autofernglas: Atrek 8x25 DCF

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Kurt Stegmann
21. November 2008 20:11
Autofernglas und Autokamera, beide müssen viel aushalten, sollten aber auch nicht zu teuer sein.
Ich möchte Ihnen vom Atrek 8x25 DCF berichten.
Stellen Sie sich die Miniaturausgabe eines richtigen 8x32 vor, also kein aufgebohrtes 8x20 Compaktmodell, sondern ein geringfügig verkleinertes 8x32. Man faßt es nicht mit den Fingerspitzen, man faßt es mit der ganzen Hand.
Von Anfang an.
Ich bin 39 Jahre, Brillenträger li -2 re -2,5. Ich will die Brille zum Beobachten aufbehalten.

Das Glas ist mittelgut verarbeitet, die äußeren Materialien machen auf mich einen robusten Eindruck, bis auf eine Ausnahme, die Objektivdeckel sind unmöglich. Gummiknubbel, die man leicht verliert.
Die Vergütung schimmert grün, farblose Reflexe sind nicht zu sehen.
Die Augenmuscheln sind leider nicht rastend, als Kompromiß sind sie etwas schwergängig, gut ist anders, aber gut ist auch teurer.
Die mitgelieferte Tasche ist gepolstert und ausreichend.
Das gilt auch für den Tragriemen, er ist schmal, aber für mich OK, das Atrek ist leicht.
Der Mitteltrieb ist etwas weich, ausserdem variiert die Kraft zwischen leichtgängig und fester. Von Anschlag zu Anschlag braucht man 540° ( 1,5 Umdrehungen )

Das Glas ist kaum größer als ein Zeiss 8x20 mit ausgezogenen Augenmuscheln. Das ist eine Leistung, denn es hat über 120 Meter Sehfeld und entsprechend große Prismen.
Das Glas wiegt 320 Gramm. Für ein Glas mit 3,1 mm AP ist das ein guter Wert.
Das Glas faßt sich angenehm an.

Das Einblickverhalten ist gut. Ich übersehe mit Brille das ganze Feld, meine Frau ohne Brille ebenso.
Die Transmission ist im Vergleich zum Zeiss Victory Compakt schwächer, der Papiertest läßt das Objektiv etwas grünlich aussehen.
Die Mittenschärfe ist ordentlich, ausserhalb der Mitte verliert das Bild nach ca. 40-50% langsam an Schärfe, der Rand selber ist nicht überzeugend, das gilt aber nur für den äußersten Rand.
Zur Himmelsbeobachtung ist das Glas nicht gut geeignet. Schwächen sind Geisterbilder, man sieht Sirius 2fach, das zweite Bild ist schwach aber unübersehbar.
Mondbeobachtung kann man vergessen, es gibt Streulicht.
Das ändert sich aber, wenn man ganz normal am Tag beobachtet. Das Bild ist kontrastreich und mit guter Farbwiedergabe. Gerade Linien werden fast gerade abgebildet, die kissenförmige Verzeichung ist gering. Wer sich nicht für Architektur interessiert, der wird die Durchbiegung nicht bemerken.

Das Glas ist viel mehr als ein Notbehelf, auch wenn man nie im Zweifel ist, was man mit einem Spitzenglas noch mehr sehen könnte. Die Herumschubserei im Handschuhfach hat ihm bisher nicht geschadet. Es hat 129 Euro gekostet, das scheint mir angemessen zu sein.

Kurt Stegmann


Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Mein Autofernglas: Atrek 8x25 DCF

Kurt Stegmann 3508 21. November 2008 20:11

Re: Mein Autofernglas: Atrek 8x25 DCF

marc champollion 1501 22. November 2008 13:10

Re: Mein Autofernglas: Atrek 8x25 DCF

Kurt Stegmann 1390 25. März 2009 14:25

Re: Mein Autofernglas: Atrek 8x25 DCF

Robert Fritzen 1357 23. November 2008 12:24

Re: Mein Autofernglas: Atrek 8x25 DCF

Kurt Stegmann 1505 23. November 2008 15:44

Re: Mein Autofernglas - bestes Glas

JC_4 1193 25. März 2009 18:00



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