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Vom Schwarzschildeffekt zum Dark Frame: Astrofotografie im Zeichen des Wandels

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11. Juli 2012 13:10
Ich bin seit 1976 Amateurastronom und habe seit dieser Zeit auch immer wieder versucht Fotos von Himmelsobjekten zu gewinnen.
Nach eingehenden Studien entsprechender Literatur und ersten Versuchen bekam man eine riesigen Respekt vor den Astrofotografen die ihre Ergebnisse zum Beispiel auf den Bochumer Herbsttagung präsentierten.
Analysierte man ihre Aufnahmetechnik war ganz schnell klar: Das kostet nicht nur Zeit sondern benötigte neben Geduld auch eine aufwändige Ausrüstung.
Als Schüler und Student war das Geld knapp und man freute sich an seinen eigenen bescheidenen Ergebnissen.
Der Aufwand war immens: Im Winter bei -20 Grad Celsius in die verschneite Eifel, mit klammen Fingern das Fernrohr aufgebaut und „gescheinert“. Belichtungszeiten von 60 Minuten waren keine Seltenheit und manchmal waren 6 kostbare Aufnahmen die Ausbeute einer ganzen Nacht.
Das Ergebnis wurde dann sehnsüchtig erwartet und groß war die Anspannung wenn man den entwickelten Diafilm vom Fotohändler abholte.
Der Händler kannte nach einiger Zeit schon die Eigenart die Filme nicht zu zerschneiden da dies in der Vergangenheit häufig zum Ruin einer Aufnahme führte.

Nachdem ich mich nach jahrelanger Pause, bedingt durch den Berufseintritt, wieder der Astrofotografie zuwandte hatte sich alles geändert. Aus Analog wurde in der Zwischenzeit Digital und ich begegnete dieser Technik am Anfang mit Skepsis.

Als Diplomand an der Sternwarte wurde zwar schon lange mit CCDs gearbeitet und die Verfahren der Bildverarbeitung waren mir bekannt, aber Digitalkameras waren damals noch sehr teuer.

Ich wollte eigentlich warten bis erschwingliche Digitalkameras für den Amateurbereich eine CCD besitzen die von der Größe dem alten Kleinbildformat entsprechen.
Das hätte aber eine lange zeitliche Pause erfordert und so legte ich mir vor 3 Jahren eine Canon 500d zu.
Die Bilder zeigen die ersten Ergebnisse die mir damit gelungen sind.

Mit zunehmender Praxis hat mich eine richtige Euphorie erfasst welche Möglichkeiten die neue Technik im Hinblick auf die Fotografie in der Astronomie erlaubt.
Aus Berufsgründen (Lehrer an einer Privatschule mit Astronomie-AG) interessiere ich mich natürlich besonders für die didaktischen Möglichkeiten der neuen Technik.

Ich kann nur abschließend sagen: Learning by doing!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.12 13:21.
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Vom Schwarzschildeffekt zum Dark Frame: Astrofotografie im Zeichen des Wandels Anhänge

Jörg Stegert 1607 11. Juli 2012 13:10

Re: Vom Schwarzschildeffekt zum Dark Frame: Astrofotografie im Zeichen des Wandels

T. Bauer 1007 16. Juli 2012 18:53



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