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Erfahrungen mit Zeiss 7 x 42

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W. Fischer
26. März 2001 08:34

Meine Sternwarte wiegt 790 Gramm. Sagt das Prospekt. Zeiss Dialyt 7x42 T*.
Unser Wohnwagen steht das ganze Jahr über am oberen Ende des Kesselinger Tals. Die befahrene Straße zum Ring ist 300 Meter weg und nicht zu sehen. Aber im Sommer deutlich zu hören.
Zur Beobachtung benutze ich die Campingliege. Neben der Liege habe ich ein Stahlrohr 25 x 2 in den Boden gerammt. Ein
höhenverstellbarer Ausleger mit Kugelgelenk endet in einer Klemme, die das Glas hält. Die Idee war von Herrn Jülich, die Ausführung von mir.
Je nach Objekt turne ich mit der Liege hin und her. Der Standort ist gut. Ab 10 Uhr wird es ruhig und die
Außenbeleuchtung wird abgeschaltet. Dann liege ich, polarmäßig angezogen, auf der Liege.
Was kann man mit dem Fernglas sehen.

M31, unser großer Begleiter, die Andromedagalaxie. Auch mit ungeübtem Auge leicht zu erkennen. Mein Sahnestück, wenn dumme
Sprüche behauptemn, mit dem Glas, das bringt doch nichts. 10 x 40 zeigt eine riesengroße Galaxie mit der Spiralstruktur.

M32, der Begleiter der Andromedagalaxie, ein kleiner runder Klecks M110, ist der andere Begleiter des Andromedasnebels.

M33, die große, blasse Galaxie, ein längliches Objekt ohne Spiralarme. An guten Tagen kann man sie mit bloßem Auge sehen.

Bei guter Luft sehe ich mit bloßen Auge Nebel bis fast hinauf zu 6mag. Mit dem Glas ereiche ich fast 10mag. Die Luft ist immer besser als Grenzgröße 5,5mag.

Ich sehe mit blossen Auge z. B. folgende Objekte:

M13, M33, M39, M41, M42, M44, M45, M48
NGC 7000, Hyaden, 2264 im Einhorn,

Leider bleiben die südlichsten Objekte hinter der hohen Acht verborgen. Das Zeissglas ist mit seiner 6 mm großen
Austrittspupille für guten Nachthimmel sehr geeignet. Es ist angenehm vom Einblick, randscharf und weitwinklig. Es hat ungefähr
2000 DM gekostet. Also eigentlich ein preiswertes Hobby. Außer mir haben noch 2 weitere Platzbewohner Spaß an der Himmelsbeobachtung.
Sie benutzen aber beide ein Bresser Pluto S, sind also mehr an höheren Vergrößerungen interessiert. Wenn man wirklich Galaxien
sehen möchte, ist aber ein montiertes, festes Glas eine feine Sache.
Ich habe mal einen Test mit einem größeren Glas von Steiner gemacht. Beim Glas merkt man aber sehr schnell, ob man Qualität
vor den Pupillen hat oder nicht. Die Reichweite des Glases war besser, aber bereits nach ein paar Minuten meldeten sich meine
Augen.
Ich werde also bei meinem kleinen Glas bleiben, zumal es auch bei der Tierbeobachtung nützlich ist.
Winfried Fischer

Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Erfahrungen mit Zeiss 7 x 42

W. Fischer 5023 26. März 2001 08:34



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