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Geoma 65A

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W. Fiedler
07. Dezember 2000 17:11

1998 habe ich zu Weihnachten ein Vixen Geoma 65A bekommen. Der trottelige Verkäufer hatte Ihnen aber kein Okular verkauft, so mußte ich erst einmal ein paar Tage warten. Ich habe dann zwei Okulare gekauft: GL 15 und GL80 Weitwinkel. Als Stativ benutze ich mein vorhandenes Cullman.
Eigentlich handelt es sich bei dem 65A ja um ein Spektiv. Ich habe es aber ausschließlich für astronomische Beobachtungen benutzt. Was kann man mit 1000Gramm Fernrohr auf einem Fotostativ sehen:

Mond; bereits mit den 15fach Okular ein imposanter Auftritt. Man hat den kompletten Mond mit einem Rand scharzem Weltall. Auch wenn kein Vollmond ist, sieht man die nicht beleuchtete Fläche schwach grau. Mit dem 80fach Okular kann man dann in jeden Krater hereinkriechen. Das Bild ist unverschämt hell, kalt grau, mit einigen hellweißen Linien. Man sieht Krater mit und ohne Zentralberg, Krater mit kleinen Kratern im Boden, Einschläge in der Kraterwand, schmale Rillen und Täler, die Maare, richtige Gebirge und auch einzelne Berge. Ich habe einmal mit einer Mondkarte die kleinsten Krater heruasgesucht, die ich noch erkennen kann. Krater mit 5 Km Durchmesser sind noch als Punkt zu sehen. 5 Km auf eine Entfernung von 380000 Kilometer. Das sind 5 cm auf 3,8 Kilometer, man wundert sich, was eine solche Optik alles bringt.

Mars; ist mit dem 80er Okular als Fläche zu sehen. Man erkennt einen braungraue kleine Scheibe. Leider habe ich aber noch nie die Polkappe oder die Staubstürme gesehen. Mit dem 15er Okular braucht man garnicht zu gucken.

Venus; man kann die Phasen sehen. Venus zeigt in keinem Teleskop irgendwelche Oberflächenobjekte, man sieht nicht durch dir weiße Wolkendecke durch.

Saturn; mit dem 80er erkennt man den Ring. Man kann auch den Titan erkennen, den größten Mond. Aber nicht als Fläche (nah) sondern, weil er am anderen Tag den Platz gewechselt hat. Saturn ist sehr attraktiv.

Jupiter; mit dem 15er sieht man einen minimalen Fleck und die hellen 4 Monde. Mit dem 80er erkennt man ganz leicht die beiden Bänder. Man kann aber weder den roten Fleck, noch die Mondschatten sehen.

Uranus; hier sieht man eine graue Fläche ohne Einzelheiten.

Doppelsterne; ich trenne die weiten Komponenten in Epsilon Lyrae, also etwa 2,5 Bogensekunden. Die 2,2 bzw. 2,1 nahen schaffe ich nicht.

M31; jeder der die tollen Poster im Kopf hat, sollte es garnicht versuchen, man sieht nur ein verwaschenes Etwas, sehr unscheinbar.

M42; großer Orionnebel. Man kann den Nebel gut erkennen.

M13; Kugelsternhaufen kann man mit 65 mm nicht auflösen, aber man sieht eine winzige Kugel mit einem (nicht eingebildeten ) Helligkeitsabfall zum Rand.

Plejaden; hier sieht man mit dem 15er den ganzen Haufen, allerdings ohne den Nebel.

Ich habe einmal das Aldi-Teleskop verglichen. Hier ist das Geoma deutlich besser. Wer ein platzsparendes kleines Universalspektiv sucht, sollte sich einmal das Geoma genauer anschauen. Klein, kompakt, robust, wleches der anderen Kleinteleskope kann das schon von sich behaupten.

Waldemar Fiedler

Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Geoma 65A

W. Fiedler 4186 07. Dezember 2000 17:11



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