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Himmelsbeobachtungen mit dem Fernglas: hier Leica Ultravid 10x50 HD

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Olaf Hansen
29. November 2008 05:39
Ich wohne in einem kleinen Ort in der Nähe von Wuppertal. Es regnet häufig und klare Nächte sind selten, kommt es aber dazu, dann bietet sich ein Himmel ohne Aufhellungen, man kann eine AP von 5 mm gut ausnutzen.
Ein Leica Ultravid 10x50 HD eignet sich sehr gut zur Himmelsbeobachtung, so lange man die vorhandene Randunschärfe ignorieren kann.
Man sollte im Sitzen beobachten, ein Stuhl mit hoher und fester Lehne ist ideal.
Vor dem Beobachten sollte man seinen Augen genügend Zeit geben, um sich an die Dunkelheit anzupassen. Ich halten 15 Minuten für zu wenig.

Nach dieser Anpassung erkennt das unbewaffnete Auge bereits ein ovales Fleckchen, M31 das bekannteste Objekt ausserhalb unseres Sonnensystems und ideal für die Fernglasbeobachtung. In mondlosen Nächten erreicht M31 im 10x50 ungefähr ein Drittel des verfügbaren Sehfeldes, man hat 1-2 Minuten Zeit, dann erzwingen die Arme eine kurze Pause, die auch den Augen zur Erholung dient.
Dann geht es zur nächsten Runde, dem 10x50 erschliessen sich mehr als 30 Objekte zur gleichen Zeit, verteilt über das Jahr dürften es weit über einhundert sein.
Ein Fernglas hat seine Grenzen, wenn es um Objekte aus unserem Sonnensystem geht. Ein Blick auf den Jupiter zeigt ein winziges Scheibchen, dazu ein paar kleine Punkte, maximal 4, die man ohne zusätzliche Information für Sterne halten würde, so klein und punktförmig erscheinen sie. Da reicht eine kurze Beobachtung und man weiss, Jupiter ist kein Fernglasobjekt.
Die gilt insbesonders auch für unseren Mond, allerdings mit einer wichtigen Ausnahme, nämlich der Beobachtung der häufigen Mondfinsternisse. Hier gilt es, Farben zu beobachten, die Stärke eines Leica. Satt und kräftig aber auch in den feinsten Abstufungen können wir das Farbenspiel einer Mondfinsternis beobachten.

Ein Leica Ultravid 10x50 HD ist ein sehr gutes Fernglas zur Himmelsbeobachtung. Die Vorteile sind geringes Gewicht, nahezu ideale Punktabbildung, Ausnahme Bildrand, toller Kontrast, saubere Farbdifferenzierung.
Der bekannte Nachteil ist die Schwäche bei der Randschärfe, ein weiterer sei nicht verschwiegen, es kann zum Beschlagen der Okulare kommen, dies ist aber nicht auf das Leica beschränkt, das kenne ich auch von meinem Fujinon.

Olaf Hansen
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Himmelsbeobachtungen mit dem Fernglas: hier Leica Ultravid 10x50 HD

Olaf Hansen 5516 29. November 2008 05:39



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