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Meade Teleskop LX200 GPS

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Edmund Siegel
03. Februar 2006 02:14
Wenn die Augen größer sind als..., nein nicht der Magen, die Kraft. Ich habe mich jedenfalls vor einem Jahr entschlossen, ein 12" SC käuflich zu erwerben.
Entscheidend war wohl, daß ich den Sprung vom alten LX10 auf lediglich 10" für unzureichend angesehen habe. Nun ist es halt da und lacht mich bei jedem Transport aus.
Es wird in unserer Garage aufbewahrt, dort ist es fast Außentemperatur, eine langwierige Temperaturanpassung ist unnötig.
Ich beobachte ungestört den Süd- und Westhimmel. Die beiden anderen Himmelsrichtungen sind zum Horizont bebaut und beleuchtet.
Die Optik scheint mir nach den üblichen Sterntests ordentlich zu sein, der SC hinkt prinzipiell einer schnellen Temperaturänderung hinterher, es ist aber bisher noch niemals so schlimm gewesen, wie man manchmal lesen kann, vielleicht hab ich an unserem Standort Glück. Nach der Anlieferung gab es etwas Stress mit einer krummen Stellschraube, freundlicherweise war aber der Antrieb in der Gabel nicht geschädigt, der Fehler konnte leicht behoben werden.
Ich beobachte was anliegt, auch und gerne Planeten und Kleinplaneten. Diese Beobachtungen traut man einem solchen Instrument eigentlich nicht zu, ich bin aber zu dem Ergebnis gekommen, daß man zwar ein Schlecht-Seeing-Programm braucht, daß es aber immer noch genug Tage gibt, die zur Planetenbeobachtung einladen. Ich setze Okulare von Meade, Vixen und Televue ein, mein kürzestes ist ein LV mit 6 mm Brennweite, ich bin nicht so der Vmax-Freak.
Aus Gewichtsgründen habe ich auf die Polhöhenwiege verzichtet, somit fallen Langzeitaufnahmen flach. Wenn man sich aber auf 1-2 Minuten beschränkt, fällt die Bildfelddrehung noch nicht so stark auf und die Bilder sind ansprechend.
Die Leistungsfähigkeit der Optik ist besonders imponierend, wenn man auf kleine DS loslegt. Objekte, die man im LX10 nur als kleine Verwaschung wahrnimmt, bekommen hier Konturen und Form. An den kleineren Bildausschnitt hat man sich schnell gewöhnt, weil der Antrieb eigentlich immer das gesuchte Objekt im 31 mm Okular zeigt, wir nur noch etwas nachzentriert und dann auf die stärkere Vergrößerung umgeschaltet.
Das Teleskop ist bisher zweimal justiert worden, was eigentlich keine große Geschichte ist, weil man nur vorsichtig den Fangspiegel korrigieren muß. Beim LX10 war diese Prozedur öfter notwendig. Die Taukappe ist eine Eigenkonstruktion, Drahtgestell mit schwarzer Pappe, nicht schön, aber funktionell.
Bis auf das Gewicht bin ich mit dem Teleskop zufrieden.

Edmund Siegel
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Meade Teleskop LX200 GPS

Edmund Siegel 4987 03. Februar 2006 02:14

Re: Meade Teleskop LX200 GPS

Eberhard Schmitz 2050 05. Februar 2006 16:02

Re: Meade Teleskop LX200 GPS

Theo Schmitz-Justen 1760 11. Februar 2006 22:43

Re: Meade Teleskop LX200 GPS

Eberhard Schmitz 1840 27. Februar 2006 16:12



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